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Ein Licht, das nur in eine Richtung leuchtet.
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Eine LED erzeugt Licht, wenn ein Durchlassstrom durch sie fließt. Ihre Strom-Spannungs-Beziehung ist nichtlinear. In Sperrrichtung leitet sie normalerweise nur sehr wenig, aber eine zu hohe Sperrspannung kann sie beschädigen.
Die angegebene Durchlassspannung einer LED wird bei einer bestimmten Stromstärke und Temperatur gemessen. Typische Beispiele sind etwa 2 V bei roten und etwa 3 V bei blauen/weißen LEDs, aber die Werte unterscheiden sich je nach Bauteil. Sie ist kein genauer Ein-/Aus-Schwellenwert: Strom und Licht nehmen allmählich und steil zu.
Oberhalb des Schwellenwerts verhält sich die LED ganz anders als ein Widerstand: Eine winzige Spannungserhöhung lässt den Strom steil in die Höhe schießen. Dieser scharfe, fast vertikale Sprung ist genau der Grund, warum man sich bei der Begrenzung des eigenen Stroms nicht auf eine LED verlassen kann – sie zieht problemlos genug Strom, um sich selbst zu zerstören.
Wie erkennst du das positive Beinchen (die Anode) einer LED?